Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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derben zu laſſen—„ich habe heute ein Menſchenleben gerettet, und das, ſollte ich denken—“

„Ach was da, Menſchenleben“— unterbrach ihn in allem Eifer Mrs. Smart—„Menſchenleben hin Menſchenleben her— was geht Dich das Leben anderer Leute an. An Deine Frau ſollteſt Du denken, aber die mag ſich ſchinden und quälen, die mag ſich mühen und placken, das iſt dieſem Herrn der Schöpfung ganz einerlei. Er wirft auch die Gallonen guten Phirſich⸗Brandy gerade ſo auf die Straße hinaus, als ob er ſie da draußen gefunden häͤtte, während ich hier, im Schweiße meines Angeſichts arbeiten, und un⸗ ſer Aller Brod verdienen muß—“

—„wäre mit der gehabten Mühe keineswegs zu theuer erkauft

geweſen“— fuhr Smart ruhig, ohne die Unterbrechung ſeines Weibes auch nur im Mindeſten zu beachten, fort.

„Ich ſage Dir aber: es waͤre zu beachten geweſen,“ eiferte die, hierdurch nur noch mehr erzurnte Frau—„es ware zu be⸗ achten geweſen, wenn Du nur ſo viel Gefühl für Dein eigen Fleiſch und Blut hätteſt. Aber Philippchen kann heranwachſen und groß werden— das kümmert Dich nicht.— Nach Deiner Wirthſchaft geht Alles zu Grunde und m uß Alles zu Grunde gehen, und wenn der arme Junge einmal das Alter hat, ſo wird er wol nicht

einmal eine Stelle haben, wohin er ſein Haupt legt— Du Ra⸗ benvater.“

„Der Rabenvater hatte auch keine Stelle, wo er ſein Haupt hinlegen konnte, als er heranwuchs“— laͤchelte Mr. Smart gut⸗ müthig und rieb ſich dabei die Hände—„Mr. Smart senior gab ihm aber allerlei gute Lehren, und die haben denn auch ſo gute Früchte getragen, daß ſich Smart junior, nach mehrmaliger Ernte, das ſchönſte Gaſthaus in ganz Helena bauen konnte.— Smart senior iſt nun todt, und Smart junior iſt Smart senior gewor⸗ den; wenn alſv, in naturlicher Folge, Smart junior jetzt—“