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iſt wild und hitzköpfig, auch wohl ein wenig roh— aber überdach⸗ ter Schlechtigkeit halte ich ſie nicht für fähig. Sie hätten Euch vielleicht im erſten wilden Zorn das Haus über dem Kopfe ange⸗ ſteckt; den aber erſt einmal verraucht, ſo wird auch keiner mehr daran denken, Euch zu beläſtigen.“
„Deſto beſſer,“ ſagte Jonathan Smart,„Angſt hätte ich übri⸗ gens auch nicht— mein Scipio haͤlt, wenn ich fort bin, Wacht, und der Hornruf aus dem Fenſter kann mich überall in Helena erreichen.— Alſo auf Wiederſehn— in einem halben Stuͤndchen komme ich hinüber.“
Er trat bei dieſen Worten, während der Richter ſeiner eigenen Wohnung zuſchritt, in's Haus zurück, und ſtand gleich darauf vor ſeiner„beſſeren Häͤlfte“, wie ſie ſich ſelſt zu nennen pflegte, die er übrigens, theils durch die überhäufte Arbeit, theils durch die vor⸗ gegangene Scene, in der übelſten Laune von der Welt fand.
Mrs. Smart war denn auch keineswegs die Frau, die irgend einen Groll lange und heimlich mit ſich herum getragen hätte. Was ihr auf dem Herzen lag, mußte heraus, mochte es ſein, was es wollte. So ſchob ſie ſich denn auch, als ſie ihren Herrn und Gemahl nahen hörte, das Sonnenbonnet, das ſie der Kamingluth wegen auch in der Küche trug, zurück, ſtemmte beide Arme— in der rechten noch immer den langen hölzernen Kochlöffel haltend— feſt in die Seite, und empfing den langſam herbeiſchlendernden Gatten mit einem ſcharfen
„So— was hat der Herr denn heute wieder einmal für ganz abſonderlich geſcheidte Streiche angerichtet? man darf den Rucken nicht mehr wenden, ſo iſt irgeud ein Unglüͤck in Anmarſch, und kein Kuchen kann im ganzen Neſte gebacken werden, ohne daß Mr. Smart ſeinen Finger und ſeine Naſe hineinſtecken müßte.“
„Mrs. Smart,“ ſagte Jonathan, der gerade jetzt viel zu guter Laune war, um ſich dieſe durch den Unwillen ſeiner Gattin ver⸗
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