Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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die Hand entgegenſtreckte,„dank Euch für Euer ſehr zeitgemäß ein⸗

gelegtes Wort— Ihr hättet zu keinem gelegenern Moment da⸗ zwiſchen treten können.“

„Nicht mehr als Bürgerpflicht,“ lächelte der Richter,„die Menge läßt ſich gern von einem entſchloſſenen Manne leiten, und wenn man den richtigen Zeitpunkt auch richtig trifft, ſo vermag ein einzelnes ernſtes Wort oft Gewaltiges.“

„Nun, ich weiß nicht“— meinte Smart kopfſchüttelnd, wäh⸗ rend er einen nichts weniger als freundlichen Seitenblick nach dem Fluß hinabwarf,„dergleichen Volk läßt ſich ſonſt nicht leicht, we⸗ der von freundlicher Rede, noch feindlicher Waffe zurückſchrecken. Es ſind meiſtens Leute, die nichts weiter auf der Welt zu verlieren haben als ihr Leben, und der Gefahr deshalb, da ſie dieſes keinen Pfifferling achten, trotzig entgegengehen. Ich bin übrigens doch froh, ſo wohlfeilen Kaufes losgekommen zu ſein, denn— Blut zu vergießen iſt immer eine häßliche Geſchichte. Aber ſo tretet doch einen Augenblick in's Gaſtzimmer, ich komme gleich nach— muß nur erſt einmal nach meiner Alten in der Küche ſehen und alles Nöthige beſtellen.“

„Ich dank Euch,“ ſagte der Richter,„ich muß nach Hauſe.— Es ſind mit dem letzten Dampfboot heut Briefe angekommen, und vom Fluß herunter habe ich auch— mehrerer Geſchäftsſachen we⸗ gen— einen Beſuch zu erwarten. Wollt Ihr mir aber einen Ge⸗ fallen thun, ſo kommt Ihr nachher ein Bischen zu mir herüber.— Bringt auch Euere alte Lady mit— ich habe überdies noch Man⸗ ches mit Euch zu beſprechen.“

„Meine Alte wird wohl daheim bleiben müſſen,“ ſagte der Yankee lächelnd,„wir haben das Haus voll Leute, aber ich ſelbſt — ei nun, ich bin überdies recht lange nicht bei Mrs. Dayton geweſen— die— Burſchen werden doch nicht etwa noch einmal

kommen?“—

„Habt keine Angſt,“ beruhigte ihn der Richter—„das Volk