Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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hat? Ei ſo ſteckt doch dem Halunken das Haus über dem Kopfer an!—“

„Bei Gott, das wollen wir— kommt, Boys, holt das Feuer aus ſeiner eigenen Küche!“ tobte und wüthete die Schaar—„nie⸗ der mit der Kneipe, die Beſtie will ſo nichts pumpen!“

Die Maſſe wandte ſich— raſch zur Unthat entſchloſſen— ge⸗ gen das alſo bedrohte Haus, und wer weiß, wie weit ſie in ihrem augenblicklich und heftig entflammten Grimme gegangen wären, hätte ſich ihr nicht jetzt, aber mit der freundlichſten, bittendſten Geberde, ein Mann entgegengeſtellt, der ſie mit hocherhobenen Armen und lauter Stimme bat, ihm einen Moment Gehör zu ſchenken. Er war hoch und ſchlank gewachſen, mit offener freier Stirn, dunklen Augen und Haaren und feinen, faſt weiblich ſchön geſchnittenen Lippen. Auch in ſeiner ganzen Haltung lag etwas Gebieteriſches und doch wieder Geſchmeidiges, und ſeine Kleidung, die aus feinem ſchwar⸗ zen Tuch und ſchneeweißer Wäſche beſtand, verrieth ebenfalls, daß er entweder dieſen Kreiſen fremd ſei, oder doch eine Stellung be⸗ kleide, die ihn über ſeine Umgebung erhebe. Er war zu gleicher

Zeit Advokat und Arzt und ſeit einem Jahr erſt aus den noͤrdlichen

Staaten hier eingetroffen, wo er ſich ſeiner Kenntniſſe und ſeines einnehmenden Betragens wegen in gar kurzer Zeit nicht allein eine bedeutende Praxis erworben hatte, ſondern auch in Stadt und County zum Friedensrichter ernannt worden war.

„Gentlemen!“ redete dieſer jetzt die, ihm wunderbarer Weiſe raſch Willfahrenden an—„Gentlemen, bedenken Sie, was Sie thun wollen.— Wir befinden uns unter dem Geſetze der Vereinigten Staaten und die Gerichte ſind ſowohl bereit, Sie gegen den An⸗ griff Anderer, als Andere gegen Ihren Angriff zu ſchützen. Mr. Smart hat Sie aber nicht einmal beleidigt— er bat Ihnen im Gegentheil einen Gefallen gethan, indem er Sie vor einer Gewaltthat⸗ bewahrte, die wohl böſe Folgen für Manche von Ihnen gehabt haben