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und Wetter preisgegeben bleiben. Ihr helft mir ſie begraben⸗ nicht wahr, Tom?“
„Von Herzen gern, nur— wir haben kein Werkzeug.“
„Auf dem Boote find zwei Spaten und mehrere Hacken— die Leute müſſen helfen.— Ich will meinem Sohne, und wenn auch erſt nach langen Jahren, die letzte Ehre erweiſen; es iſt ja Alles, was ich für ihn thun kann.“
„Sollen wir lieber unſer Lager hinüber auf die andere Seite des Feuers machen?“ frug Tom.
„Glaubt Ihr, ich ſcheute mich vor der Stelle, wo mein armes Kind vermoderte?“ ſagte der Greis,„es iſt ja auch ein Wiederſehn, wenn gleich ein gar ſchmerzliches. Ich glaubte an ſeinem Herzen noch einmal liegen zu können und finde jetzt— ſeine Gebeine um⸗ hergeſtreut in der Wildniß.— Aber gute Nacht, Tom— Ihr müßt müde ſein von des Tages Anſtrengungen— wir wollen ein wenig ſchlafen, und der anbrechende Tag finde uns erwacht und mit unſerer Arbeit beſchäftigt.“
„Siitcherlich nur, um den jüngern Gefährten zu ſchonen, warf ſich der alte Mann auf ſein Lager zurück und ſchloß die Augen. Kein Schlaf ſenkte ſich aber auf ſeine thränenſchweren Lider, und als der kühle Morgenwind durch die rauſchenden Wipfel der Kiefern und Eichen ſäuſelte, ſtand er auf, fachte das jetzt faſt niedergebrannte Feuer zu heller, lodernder Flamme an und begann bei deſſen Licht die um das Lager herumgeſtreuten Gebeine zu ſammeln. Tom, hierdurch ermuntert, half ihm ſchweigend in ſeiner Arbeit und näherte ſich dabei dem Platz, wo Wolf, etwa dreißig Schritt vom Feuer entfernt, zuſammengekauert neben einem kleinen Ulmenbuſche lag. Obgleich die Beiden aber ſonſt ſehr gute Bekannte waren, empfing ihn der alte Hund doch ſehr unfreundlich, und knurrte mürriſch und drohend.—
„Wolf! ſchämſt Du Dich nicht, Alter?“ ſagte der junge Mann,


