Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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todt er hatte einen Lanzenſtich durch die Bruſt und einen Keu⸗ lenſchlag über den Kopf bekommen und lag, als wir endlich am andern Ufer wieder etwas freier Athem ſchöpften, ſtarr und leblos an Deck. 3

Und was wurde aus der Ladung?

Die verkaufte ich noch in derſelben Woche, befrachtete dann dieCharlotte, ſb hieß der Schooner, mit bei uns verkäuflichen Gegenſtänden und lief vier Monate ſpäter geſund und friſch in Charlestown, wo Dickſon's Wittwe lebte, ein. Die arme Frau trauerte allerdings über den Tod ihres Mannes, das Geld aber, das ich ihr brachte, tröſtete ſie wol in etwas. Acht Wochen ſpäter heirathete ſie wenigſtens einen Pflanzer in der Nachbarſchaft. Das ſind Schickſale.

Sie wußte doch wenigſtens, wo ihr Mann geblieben, fluͤ⸗ ſterte der alte Mann halb vor ſich hin,wußte, daß er todt, und wie er geſtorben ſei. Wie manche Aeltern harren aber Mondeg) Jahre lang auf ihre Kinder, hoffen in jedem Fremden, der die Straße wandert, in jedem Reiſenden, der Nachts an ihre Thür klopft, das geliebte Antlitz zu ſchauen, und müſſen ſich am Ende doch ſelbſt geſtehen, daß ſie todt lange, lange todt ſind, und daß Haifiſch oder Wolf ihre Leichen zerriſſen oder ihre Gebeine benagt haben.

Ja, Du lieber Gott, ſagte Tom, indem er, um ein etwas lebhafteres Feuer zu erhalten, einen neuen Aſt auf die Kohlen warf,das iſt eine ſehr alte Geſchichte. Wie Viele kommen nur in dieſen Wäldern um, die auf den Flüſſen gar nicht gerechnet, von denen die Ihrigen ſelten oder nie wieder erfahren, was aus ihnen geworden iſt. Wie viele Tauſend gehen auf der See zu Grunde! Das läßt ſich nicht ändern, und ſo oft ich auch in Lebens⸗ gefahr geweſen bin, daran hab' ich nie gedacht.

Manchmal kehren ſie aber auch wieder zu den Ihrigen zuruͤck, ſagte der Alte mit etwas freudigerer Stimme.Wenn dieſe ſie