Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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ter! es iſt nicht richtig am Ufer.Hollah, rief ich und fuhr in die Höhe; denn jetzt kam mir zum erſten Male der Gedanke an die rothen Teufel, die ja doch auch dort vielleicht eben ſolche Liebhabereien haben konnten, wie das wilde Volk bei uns. So ſaßen wir denn neben⸗ einander, Jeder unter ſeinem langen, dünnen Fliegennetz, und horchten, ob wir irgend etwas Verdächtiges hören konnten. Da rief Dickſon auf einmal:Hierher, Leute da find ſie die Schufte! und ſprang in die Höhe, während ich ſchnell nach meinem Meſſer griff und das verdammte Ding in aller Eile nicht finden konnte. Dick⸗ ſon aber mußte ſich mit den Füßen in dem dünnen Gazeſtoff, aus dem das Netz beſtand, verwickelt haben. Ich hörte einen Fall auf das Deck und ſah, als ich mich ſchnell danach umwandte, zwei dunkle Geſtalten, die wie Schatten über den Rand des Bootes glitten und ſich auf ihn warfen.

In dem Augenblick trat ich auf eine Handſpeiche, die wir am vorigen Abend gebraucht hatten, und das war die einzige Waffe, die hier von Nutzen ſein konnte. Mit Blitzesſchnelle riß ich ſie in die Höhe, rief den Anderen zu, wir hatten noch drei Matroſen und einen Jungen am Bord das Tau zu kappen, und ſchmet⸗ terte mit dem ſchweren Holz auf die Köpfe der beiden dunkeln Halunken nieder, die auch im nächſten Augenblick wieder über Bord ſprangen oder wahrſcheinlicher ſtuͤrzten; denn meine Keule ſaß am nächſten Morgen voll Gehirn und Blut.

Während die Uebrigen, ebenfalls noch halb ſchlaftrunken, em⸗ portaumelten, hatte der Junge ſoviel Geiſtesgegenwart behalten, mit einem glücklicherweiſe dort liegenden Handbeil das Tau zu kappen, ſo daß ſchon im nächſten Augenblicke der Schooner, von der ſtarken Ebbe mit fortgenommen, ſtromab trieb.

Meiers und Howitt, zwei von den anderen Matroſen, verſicher⸗ ten mir nachher noch, ſie hätten ebenfalls fünf von den Schuften, die am Schiffsrand gehangen, auf die Schädel geklopft; ich weiß freilich nicht, ob es wahr iſt. Unſer armer Capitain war aber