Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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von, ich will mir den Abend nicht gern verderben. Ihr wolltet. mir ja erzählen, was in Brafilien mit Dickſon, oder wie er ſonſt hieß, geſchah.

Nun, wenn das dazu dienen ſoll, Euch außzuheitern, brummte Tom,ſo habt Ihr einen wunderlichen Geſchmack. Aber ſo iſt es mit uns Menſchen, wir hören lieber Trauriges von An⸗ deren, als Luſtiges von uns ſelbſt. Doch, meine Geſchichte iſt kurz genug.

Wir waren in der Mündung eines kleines Fluſſes, San Joſe, eingelaufen und gedachten dort unſere Ladung von Whiskey, Mehl, Zwiebeln und Zinnwaaren mit denen letzteren wir einen beſon⸗ ders guten Handel zu machen erwarteten an die Eingeborenen und Pflanzer zu verkaufen. Eine bezeichnete Plantage hatten wir aber an dem Abend nicht mehr erreichen können, befeſtigten unſer kleines Fahrzeug deshalb mit einem guten Kabeltau an einem jungen Palmbaum, der nicht weit vom Ufer ſtand, kochten unſere einfache Mahlzeit, ſpannten die Mosquitonetze auf und legten uns ſchlafen.

Eine Vache auszuſtellen oder ſonſtige Vorſichtsmaßregeln zu treffen, fiel Niemandem ein; nur hatten wir den Schooner etwas lang gehangen, damit er neben einen im Waſſer feſtliegenden Stamm kam und nicht dicht an's Ufer konnte. Sonſt träumten wir von keiner Gefahr und hielten auch wirklich die Gegend fuͤr

ganz ſicher und gefahrlos.

Ich weiß nicht, wie ſpät es in der Nacht geweſen ſein kann, als Dickſon, der dicht neben mir lag, mich in die Seite ſtieß und frug, ob ich nichts höre?

Halb im Schlafe noch mocht ich ihm wol etwas muͤrriſch geantwortet haben, zum Teufel zu gehen und andere Leute in Ruhe zu laſſen, auch wahrſcheinlich wieder eingeſchlafen ſein, da fühlte ich, wie er mich bald darauf zum zweiten Male, und zwar diesmalziemlich derb, an der Schulter faßte und leiſe flüſterte:Munter, Tom! mun⸗