Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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feſt zuſammengepreßt, ihre feingeſchnittenen Augenbrau⸗ nen berührten ſich faſt und der zierliche Fuß ſtampfte mehrmals in rückſichtslos ausbrechendem Unmuth den teppichbelegten Boden. Kelly hatte am Donnerſtag Morgen, faſt mit Tagesanbruch, die Inſel verlaſſen und ſte ſeit der Zeit nicht wieder betreten, ihr ausgeſandter Bote, der Meſtize, ein Knabe den ſie aufgezogen und der ſich nur ganz und allein ihrem Dienſt geweiht hatte, war ebenfalls nicht zurückgekehrt und ihre Gefangene entflohen— Gott allein wußte wohin; Grund genug ein Gemüth wie das ihre zu äußerſter Aufregung zu

treiben. Zwar hatte ſie ſchon mehre Boten dem Meſti⸗

zen nachgeſchickt, doch umſonſt, keiner konnte ihr Nach⸗ richt über ihn bringen, keiner wollte ihn geſehn haben. Nur noch Einer war jetzt aus— Peter— und lange Stunden hatte ſie in immer peinlicher werdender Un⸗ geduld gewartet, ihn zu ſehn und günſtigen Bericht von ihm zu hören.

Endlich konnte ſie das ruhige, unthätige Harren nicht länger ertragen, ſie öffnete raſch und heftig die Thür und wollte eben nach Bachelors Hall hinüberſchreiten, als das ſchmale Eingangsthor knarrte und gleich darauf Peters breitſchultrige Geſtalt aus dem jetzt dicht auf der Inſel lagernden Nebel hervortrat. Dieſer, als er die