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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Blicken zeigte, war ſein grimmigſter Feind, der mit geſchwungenem Meſſer auf ihn zuſtürzen wollte. 3

Der Anblick des mit Schaum und Blut faſt über⸗ zogenen Thieres war fürchterlich, und mit ſolcher

ſchrecklichen Mordgier im Blick ſprang es auf den

erſchrockenen Jäger zu, daß dieſer, der noch nie einen gereizten Bären in ſeiner ganzen Furchtbarkeit geſchaut hatte, ſich entſetzt wandte und zu fliehen verſuchte. Nur einen Angſtſchrei konnte er ausſtoßen, als ihn die Beſtie erreichte und niederſchlug; in demſel⸗ ben Augenblicke aber hatten ſich auch die Hunde wie⸗ der geſammelt, kamen ihrem jungen Herrn zu Hilfe,

zwangen den Bären, ihn loszulaſſen und folgten

dem ſich langſam Zurückziehenden in den dichte⸗ ren Wald.

Da krachten wieder die Büſche und dürren Aeſte deſſelben Dickichts, aus welchem vor wenigen Mi⸗ nuten der junge Lobſton herauskam, und deſſen Vater, ein alter, weißhaariger Greis, ſprengte auf den Wahlplatz.

Sein Jagdhemd hing in Fetzen an ihm herunter,

ſein Geſicht war blutig und zerriſſen, und lang flat⸗ terten ihm die weißen Locken beim ſcharfen Ritt um die Stirn. Auf der Hetze hatte er ſeine Mütze verloren,

als er im raſenden Sprung, bei dem Roß und Rei⸗

ter in den unzerreißbaren Schlingpflanzen hängen

geblieben, über eine umgeſtürzte Eiche Herweggeſett