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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Dießmal ſchien aber ſein Schickſal beſiegelt zu ſein, denn mit Tigerwuth und alle Gefahr verach⸗ tend, warfen ſich jetzt die Hunde, von der Stimme ihres Herrn geſtachelt, auf den gemeinſamen Feind. Umſonſt wüthete er gegen ſie mit Zahn und Tatze,

umfonſt erfaßte er den Lieblingshund des jungen Lob⸗ ſton, gerade als dieſer auf dem Kampfplatz erſchien,

in ſeine tödtliche Umarmung, daß das gequälte Thier laut aufheulte und ſeinem Herrn, den es ſchon drei⸗ mal aus Todesnoth gerettet hatte, wie Hilfe rufend, entgegen ſchrie. Fang und Klaue verachtend, bedeckte die jetzt zu raſender Wuth gereizte Meute den Bär, daß er mit ihnen, kämpfend und um ſich hauend, zu

Boden ſtürzte.

Der junge Lobſton war nahe bei dem rollenden, wogenden Knäuel, den die wüthenden Thiere bil⸗ deten, vom Pferde geſprungen, und hatte mehrere Augenblicke vergebens geſucht, dem Bären eine Ku⸗ gel beizubringen. Kaum hie und da konnte er auf Augenblicke ein Stück von deſſen Fell ſehen, ſo hiel⸗ ten ihn die Hunde bedeckt, und die Büchſe hinwer⸗ fend, das Meſſer herausreißend, ſtürzte er ſich gegen den Niedergeworfenen.

In demſelben Augenblicke ſprang dieſer, wie durch Zauberei von den Hunden befreit, die nach allen Himmelsrichtungen geſchleudert von ihm weg flogen, eempor, und das erſte, was ſich ſeinen vernichtenden