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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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ben koſteten, verſchaffte er ſich einen Augenblick Luft und ſtand ſchnaufend, mit glühendroth unterlaufenen Augen, die weißen Zähne bis über das Zahnfleiſch 3 hinauf entblößt, einen friſchen Angriff erwartend, da,

. während die Hunde bellend und heulend ihn um⸗ 6 ſprangen. Oft aber, indem ſie ſchon einen raſchen An⸗ lauf verſuchten, wurden ſie nur durch eine ſchnelle zuckende Bewegung, ein Drehen des Kopfes, ein B in⸗ 2 zeln des Auges ihres gefürchteten Feindes zurückge⸗ 8 ſcheucht, daß ſie winſelnd zur Seite ſprangen, gleicca darauf ſo viel eifriger ihre Angriffe zu wiederholen.

Da erſcholl nahe und laut der Jagdruf ihres

8 Herrn, des jungen Lobſton. Sie horchten; noch einmal ertönte der ermunternde Zuruf des jungen Mannes, der ſeinem Vater, mit dem er die Jagd

4 begonnen, voraus geeilt war. Sobald er die Hunde

hörte, trieb er ſie zu neuen Anſtrengungen, den Feind aufzuhalten, bis er ſelbſt mit Kugel und Meſſer den Gefährlichen abfangen und das Land von ihm be- 3 freien könne. Schweren Schaden hatte der Ge⸗ fräßige nämlich den Heerden der Nachbarſchaft zuge⸗ fügt, und mancher Hund war ſchon in ſeiner Ver⸗ folgung geopfert worden, wobei er ſich bis jetzt je⸗ desmal durch ſeine ungemeine Schnelle und fürchter⸗ liche Kraft den Feinden entzogen und ewiſſe, ſichere Dickichte erreicht hatte, in die n weßer Luun noch Pferd folgen konnte und wollte. Gerſtäcker, Wald⸗ und Strombilder. 28 3