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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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ſetzen. Dann aber durch Sumpf und Moor, durch Fluß und ſeegleiche Waſſerſtrecken meine Bahn ver⸗ folgend, oft bis unter die Arme im Eiswaſſer(einige Male mußte ich ſogar ſchwimmen) erreichte ich ge⸗ gen Abend einen hohen indianiſchen Grabhügel und erquickte mich in dieſer Nacht wieder bei einem lo⸗ dernden Feuer und einem am Spieß ſteckenden Trut⸗ hahn, den ich, wenige hundert Schritt von meinem Lager, von einem Baum herunter geſchoſſen hatte. Am nächſten Tage blieb mein Marſch nun zwar derſelbe dieſelbe öde Waſſerwüſte, derſelbe kalte, naſſe Wald, mit ſeinen ungeheueren Bäumen; doch intereſſirte mich an dieſen jetzt nur noch das Moos, nach dem ich meine Richtung beibehielt, denn in dem flachen Lande, an deu geraden Stämmen, iſt das Moos an der Nordſeite(ein klein wenig mehr weſt⸗ lich als öſtlich) am ſtärkſten, und man kann ziemlich ſicher darnach gehen; ich wenigſtens habe meinen Weg ſtets ſehr gut mit der Beobachtung deſſelben gefunden. Wer beſchreibt aber meine freudige Ueber⸗ raſchung, als ich gegen Mittag Spuren eines menſch⸗ lichen Weſens fand und bald darauf einen Schuß hörte; ich brauche wohl nicht erſt zu ſagen, wie ich eilte, um mich dieſem anzuſchließen; nach nicht gar langem Marſch holte ich den Jäger auch ein, wie er eben einen erlegten Hirſch aufgehangen hatte; er war aber ebenfalls nicht wenig erſtaunt, mich und