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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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ausgeharrt, und brauchte mir nichts vorzuwerfen; den Büffeln ſagte ich alſo, mit einem halb trauri⸗ gen, halb ärgerlichen Blick nach Südweſten Lebe⸗ wohl, und ſchlug die gerade Richtung nach Nordoſt ein, um an den S. Francis⸗Fluß, an die breite Fahrſtraße, zu kommen und von dort den Miſſiſſippi zu erreichen, auf dem ich in den Ohio und auf die⸗ ſem nach Cincinnati zurückkehren wollte.

Meiner Luſt nach dem Urwald war für eine Zeit lang genügt, und ich kann mit gutem Gewiſſen fra⸗ gen, wer hätte den Wald, unter ſolchen Umſtänden, nicht ſatt bekommen? DasSattbekommen allein half mir aber noch nicht heraus und der vor mir liegende Weg erfüllte mich mit Grauſen und Schau⸗ der. Tagelang mußte ich noch in dem kalten Waſſer fortwaten und eine einzige Nacht Froſt konnte meinen Untergang herbeiführen, denn wenn ſich jetzt auf dem Waſſer eine dünne, ſcharfe Eis⸗ rinde ſammelte, ſo wär' ich verloren geweſen; glück⸗ licher Weiſe blieb es aber warm und ich trat mei⸗ nen Marſch, wenn auch nicht mit Singen und Ju⸗ beln, aber doch mit dem feſten Entſchluß an, Alles, auch das Schlimmſte, ohne Murren, zu ertragen.

Unmöglich wäre es jedoch, den Weg zu beſchrei⸗ ben, den ich zu durchwandern hatte. Nur wenige Streifen trockenen Landes fand ich, und hielt auf dem erſten, um meine Büchſe wieder in Stand zu

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