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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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hatte nur das eine Ziel im Auge und fand mich ſehr bald bis unter die Arme im Schneewaſſer, mit⸗ ten im See. Als mir das Waſſer über die Bruſt ſtieg, verging mir der Athem, doch war der Boden glücklicherweiſe feſt, nicht ſchlammig, wie ich im Anfang gefürchtet hatte, und ich erreichte das an⸗ dere Ufer, oder, beſſer geſagt, das höhere Land, denn von Ufer war keine Rede, ohne unterwegs erſtarrt zu ſein. Hier fand ich das Waſſer doch wenigſtens nur knietief und athmete etwas freier. Zu meiner großen Verwunderung ſchien es aber Abend zu werden, und kaum konnte es, wie ich we⸗ nigſtens glaubte, Mittagszeit ſein. Sollten wir eine Sonnenfinſterniß haben? dacht' ich einmal das war möglich, aber immer dunkler wurde es, immer ſtiller im Wald in der Ferne ließ ſich ein einzelner Wolf hören es war kein Zweifel mehr, die Nacht brach ſchon wieder herein, und noch iſt es mir unbegreiflich, wie mir die Zeit an jenem Tage verſchwunden ſein konnte. Der Regen, der am Nachmittag etwas nachge⸗ laſſen hatte, fing wieder von friſchem an zu gießen, und als ich mich, mit gerade keinen freundlichen Ge⸗ fühlen, nach einem Platz zum Lager umſah, regnete es, wie man ſagt, Bindfaden; trotzdem gab ich die Fährten nicht auf an Feuermachen war jedoch gar nicht zu denken; auf dem trockenſten Platz, den