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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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regnete nicht mehr, es waſſerfallte und der Erdbo⸗ den glich einer ungeheuern Eislimonade, nur fehlten Zucker und Citronen.

Es iſt jedoch ein eigenes Ding um das Men⸗ ſchenherz; vor kleinen Beſchwerden und Gefahren bebt es zurück, ſtürmt aber alles wild und toll dar⸗ auf ein, kommt ein Schlag nach dem andern; dann wird es verſtockt und ſtörriſch, wie ein wilder Stier, macht die Augen zu und ſtürmt blindlings gegen Jedes an, was ſich ihm in den Weg ſtellt.

Etwas beſſer macht ich's doch, die Bäume um⸗ ging ich, aber ſo erbittert hatte mich dieſer, für mich wahrhaft fürchterliche Witterungswechſel gemacht, daß ich das Aeußerſte zu wagen beſchloß. Der ganze Wald ſtand unter Waſſer, d. h. unter geſchmolzenem Schnee, und ich mußte jetzt ſchon auf das höhere, mit Dornen und Schlingpflanzen bewachſene Land, da ſich erſtlich die Büffel hierher gewandt hatten und dann auch das Gehen auf dem Eis faſt zur Unmöglichkeit wurde, indem es unter dem Schnee geſchmolzen, wenigſtens weich geworden war und beim zweiten oder dritten Schritte ſtets einbrach. Noch konnte ich die Fährten erkennen und folgte, oft bis an den Gürtel im Waſſer, dem Wild ich war gegen Alles gleichgültig geworden und hatte nur den einen Gedanken noch Büffel ich wollte Büffel ſehen ich wollte einen ſchießen und wäre