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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Doch was konnte ich thun? ich mußte es abwarten, hüllte mich alſo in meine Decke und ſchlief bald ein. Die Sonne mochte aber ſchon lange aufgegangen ſein, als ich endlich erwachte und zu meinem Ent⸗ ſetzen das, was für mich das Schrecklichſte war, be⸗

ſtätigt fand es regnete und die Luft war mild

und warm wie im Mai o wie ich mich jetzt nach einem tüchtigen Nord⸗Oſtwind ſehnte.

Mit welchen Gefühlen ich übrigens meine naſſe Decke zuſammenrollte und mich marſchfertig machte, läßt ſich denken; dabei kamen mir bedeutend ſtarke Gedanken an Umkehren und Büffel Büffel ſein laſ⸗ ſen; die Fährten ſahen aber gar zu lockend aus, noch blieb mir die Hoffnung, ſie einholen zu können, ja ſogar die Wahrſcheinlichkeit war vorhanden, daß ſie bei ſolchem Wetter nicht weiter ziehen, ſondern ruhig äſen würden; feſt entſchloſſen alſo, da es jetzt doch auf eine Meile mehr oder weniger nicht ankam, folgte ich auf's Neue den Fährten und trotzte dem Himmel, der mir eine Wolke voll Waſſers nach der andern auf den Pelz goß. Die Büffel ſchienen auch ganz in der Nähe zu ſein; in den Fährten ſtand das ſchlammige Waſſer, das ihre Tritte auf⸗ gerührt hatten, Loſung ſogar, die ich fand, war noch warm ich mußte ſie finden; da kam es mir plötzlich vor, als ob der liebe Gott alle Zapfen aus den Schleußen dort oben heansgezogen habt es