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eine förmliche Straße bildeten; aber wie ich auch ſpähte, immer noch konnte ich nicht das erſehnte Wild ſelbſt entdecken, hundertmal wohl ließ mich ein niederbrechender Aſt’, oder ein aufgeſcheuchter Hirſch ihre Nähe hoffen, ſtets ſah ich mich aber getäuſcht. Meine einzige Hoffnung blieb jetzt, als die Sonne wieder blutigroth am Horizont verſchwand, die Nacht; der Wald war offener als am vorigen Abend, ich gedachte daher meinen Weg fortzuſetzen, da die Büf⸗ fel auf keinen Fall nach einbrechender Dämmerung weiter wandern würden. Das wäre auch recht gut gegangen, denn hell genug leuchtete der Schnee, um die Fährten zu verfolgen, wieder aber ſtellte ſich mir ein ſolch unglückſeliges Schilfdickicht in den Weg, dazu umwölkte ſich der Himmel und ich wurde auf's Neue gezwungen„beizulegen.“—
Mein Nachtlager war ausgezeichnet, denn durch einen umgeſtürzten Stamm gegen den kalten Luft⸗ zug geſchützt, bei einem herrlichen Feuer, an dem ein anſehnliches Stück Hirſchwildpret ſchmorte, hätte ich mich ſehr wohl fühlen können, aber— aber— die aufſteigenden Wolken machten mich beſorgt, da⸗ zu wurde es merklich wärmer, und mir bangte vor Thauwetter. Ich war viele Meilen in den Sumpf eingedrungen und die ganze Zeit faſt nur auf Eis marſchirt, durfte daher wenig trockenen Boden hoffen, wenn dieſe Schneemaſſe jetzt flüſſig werden ſollte.
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