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der Tiſch gedeckt— aber ſie ſah das nur mit einem flüchtigen Blick— drüben öffnete ſich die Hausthür— Wagner umfaßte ſie und führte ſie die wenigen Schritte in das Haus, denn die Knie verſagten ihr faſt den Dienſt— drüben ſtand der alte, treue Freund ihres Hauſes, der alte Scharner und ſtreckte ihr die Arme entgegen, und als ſie hineinflog und an ſeinem Herzen im erſten Augenblick erſt aller der trüben Stunden wieder gedachte, unter denen ſie geſchieden waren, und ihre Thränen ſtärker und heftiger floſſen, da ſtrei⸗ chelte ihr der alte Mann, ſelber mit naſſen Au⸗ gen, das volle kaſtanienbraune Haar, von dem der Hut zurückgefallen war und ſagte leiſe:
„Gott ſegne Deinen Eingang, mein liebes, braves Kind— Gott ſegne Dich und die lieben Deinen viel tauſend Mal, und laſſe Dich ſo viel glückliche Tage hier verleben, wie Du Thränen in dem alten Hauſe vergoſſen haſt.“
„Mein lieber, lieber Freund—“
„Und da ſteht auch die Kathrine,“ ſagte Schar⸗ ner, mit einem gewaltſamen Verſuch zu lachen, obgleich ihm die Thränen faſt die Worte im Munde erſtickten—„dort ſteht die Kathrine und ſchlägt einmal übers andere die Hände zuſam⸗


