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dort verlebte.— Aber wo gehſt Du hin? frug ſie raſch und erſtaunt, als Wagner gerade nach dem Hauſe hinüber bog.
„In unſere neue Wohnung, liebe Hedwig,“
ſagte der Mann mit freundlichem Ton.„Das
Häuschen da drüben war gerade zu verkaufen, und da ich glaubte, daß es Dir vielleicht Freude ma⸗ chen würde—“
„Reinhard!“
„Komm, komm, mein Herz— bleib hier nicht ſtehn; wir fallen ſonſt auf. Die Straße iſt viel zu belebt dazu“— und er hatte vollkommen Recht, denn die blühende, wunderhübſche Frau mit dem kleinen, von einem braunen Mädchen getragenen Kind, war den Leuten überdies ſchon mehrfach aufgefallen, und daß ſie ſich jetzt in heftiger Er⸗ regung befand, konnte ihnen um ſo weniger ent⸗ gehen.
Hedwig mußte ſich auch wirklich mit Gewalt zuſammennehmen, aber wie in einem Traum ſchritt ſie an des Gatten Seite über die Straße hin⸗ über— wie in einem Traum öffnete ſie ſelber die kleine Gartenpforte, wo ihr das Herz faſt ge⸗ brochen war, als ſie dieſelbe zum letzten Mal ge⸗ ſchloſſen.
In der Laube, in dem kleinen Gärtchen war Unter dem Aequator. III. 24
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