Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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men, und weiß ſich vor lauter Erſtaunen nicht zu faſſen.

Ja Kinner, ſchluchzte die alte, treue Per⸗ ſonich wühs aach wahrhaftig nicht, wie mer is, und wo mer der Kopp ſteht. Das ganze, alte Haus, wie wer's faſt verlaſſe habe nur noch hübſcher nur noch freundlicher und da ſolle mer wieder mitenanner wohne?

Hedwig warf einen halb ſcheuen Blick im Zimmer umher. Dort am Fenſter ſtand der alte, liebe Lehnſtuhl, in dem die Mutter ſo manche Stunde in der letzten Zeit geſeſſen hier an der Wand ihr altes Inſtrument, das ſie mit von Mainz herübergebracht. Am Fenſter dort drüben die Reſedaſtöcke und Monatsroſen, wie zu der Mutter Zeit die nämlichen Gardinen, die ſie ſelbſt geſtickt und neben ihr ſtand mit leuch⸗ tenden Augen Wagner in dem Glück der Gattin ſchwelgend, das nur im erſten Augenblick noch durch den Schmerz der Erinnerung zurückgehalten wurde. 4

Und das Alles verdanke ich Dir, ſagte da Hedwig indem ſie ſeine Hand ergriff und an ihr Herz zog mit weicher, tief bewegter Stimme all das Glück, das jetzt wie Himmelsthau auf mich hernieder träufelt; nur Dir und Deiner

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