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verletzen, aber— ich werde Ihnen Beſchäftigung geben.“
„Herr Wagner— Sie— Sie wollten—“ rief Nitſchke, halb von ſeinem Stuhl fahrend, in⸗ dem er unwillkürlich die Hände faltete.„Oh wenn Sie mir nur dies eine Mal glauben wollten—“
„Halt!“ unterbrach ihn aber Wagner,„keine Verſprechungen, deren Sie ſchon genug gegeben haben. Ihr eigenes Gefühl, Ihre eigene Exiſtenz muß mir größere Bürgſchaft ſein. Kommen Sie morgen früh in unſer Geſchäft— Sie kennen die Arbeitsſtunden— Ihren Gehalt wollen wir nach der erſten Woche und gegenſeitigem Uebereinkom⸗ men feſtſtellen. Sie ſollen genug bekommen, daß Sie anſtändig leben können, denn ich weiß, daß Sie im Stande ſind den Poſten, den ich Ihnen zugedacht, auszufüllen. Wo wohnen Sie jetzt?“
Ein wehmüthiges Lächeln zuckte um Nitſchke's Lippen, während ſich bei dem Anerbieten, das ihm die rettende Hand bot, ein Strahl von Glück⸗ ſeligkeit über ſeine Züge gelegt hatte.
„Wo ich jetzt wohne?“ ſagte er leiſe—„ich habe mit den Reisvögeln ein Hotel.“
„Mit Gepäck werden Sie da auch nicht ſehr belaſtet ſein,“ ſagte Wagner, dem der arme Teu⸗ fel jetzt unendlich leid that.


