Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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ſtehe, könnte es mir, wie Du wohl begreifen wirſt, nicht wünſchenswerth ſein, den Verdacht auf mich zu laden, als ob ich noch neb enbei eine Lieb⸗ ſchaft unterhielte ganz abgeſehn davon, wel⸗ chen nachtheiligen Einfluß es auf das Schickſal und den Ruf des armen Mädchens ſelber haben müßte.

Aber Du kommſt doch heut' Abend?

Ich will kommen, vorausgeſetzt, daß Du mich nicht in Verlegenheit bringſt; ich mache ſonſt das Recht der Selbſterhaltung geltend, und ſtehe Dir für Nichts.

Wenn ich nur wüßte wie ich meine Frau davon abbringen ſoll, der jungen Dame eine Ein⸗ ladung zu ſchicken, denn ſie vergißt nie etwas Der⸗ artiges.

Das mache wie Du willſt. Um elf oder zwölf Uhr werde ich übrigens zu Fräulein Bernold hinüber fahren, und wo möglich Alles in Ordnung bringen ich wollte, es wäre erſt überſtanden. Wenn ſie dann erfährt wie die Sachen hier ſtehn, möchte ſie es ſelber vorziehen mit der hieſigen Ge⸗ ſellſchaft in weiter keine Berührung zu kommen.

Und ſoll ſie in dem Hotel bleiben?

Nein, ſagte Wagner,ſchon allein am table

cehôte zwiſchen all den fremden, ſie angaffenden Unter dem Aequator. II. 2