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denen gieb es wenn Du ſo viel haſt; Ahiahi gönnt es ihnen— nicht uns hier; haſt uns weh genug gethan; aber Du meinſt es nicht ſo ſchlimm“ ſetzte er ruhiger hinzu—„wußteſt es nur nicht beſſer. Doch es iſt Zeit für Dich, Sadie— die Sonne ſinkt; komm Aia— laß die Beiden zuſammen gehn— das Gebet dort oben am Hügel wird ihnen wohl thun. Gehſt Du mit ihr René?“
René barg ſein Angeſicht in den Händen und ſtand ſtill und ſprachlos, viele Secunden lang; end⸗ lich ermannte er ſich. Als er die Hände fort nahm, war ſein Antlitz faſt todtenbleich, und er ging lang⸗ ſam auf den Mitonare zu, ergriff und ſchüttelte ſeine Hand, und küßte den darüber etwas verlegenen klei⸗ nen Mann auf den Mund; auch Aias Hand, die ſie ihm willig überließ, nahm er und drückte ſie, und ſein Kind dann an ſich ziehend, ſchritt er mit ihm langſam den kleinen Hang hinauf, dem Grab der Gattin zu.
Lange ſchon war die Sonne im Meer geſunken und tiefe Dunkelheit deckte das Land und den Occan, noch immer aber ſaß der kleine Mitonare vor ſeiner Hütte, Vater und Tochter zu erwarten, und fing
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