Teil eines Werkes 
4. Bd. (1854)
Entstehung
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manchmal auch ſich ſelber elend. Dein Volk hat unſerem Lande viel Schmerz gebracht. Aber wie willſt Du's haben? ſetzte er dann ruhiger, freundlicher hinzu, dem Vorwurf vielleicht ein Wort des Troſtes beizumiſchenich weiß nicht, ob Du das Kind mir laſſen willſt, oder ob ihr vielleicht der weiße Mitonare, der ſie ſchon oft hat haben wollen, die Sachen lehren ſoll, die ſie bei mir nicht lernen kann?

Nein Mitonare, nein! rief aber René raſch und bewegtkein Segen wäre das hier für ſie, auf der ſtillen Inſel, und Du ſelber haſt Dir das größte Recht auf ſie erworben. In lieblicher Unſchuld iſt das Mädchen aufgeblüht wahre Du ſie fortan, wie Du's bis jetzt gethan. Doch ich bin reich; ich will Dir Geld zurücklaſſen, daß Du

Geld? unterbrach ihn aber der Mitonare raſch und zornigGeld? willſt Du ſelber den Fluch wieder ſäen auf Atiu, der unſer Volk ſchlecht ge⸗ macht hat und geizig? Geld fort damit, fort es iſt Gift darin und Haß und Neid, und ſie wachſen mit den häßlichen runden Stücken. Siehſt Du die reife Frucht da am Brodfruchtbaum? ſiehſt Du das klare Waſſer hier? brauchen wir mehr? Wir nicht, aber wer anders braucht davon; die ſchwar⸗

zen Mitonares wollen Geld immer nur Geld Gerſtäcker's Tahiti. lV. 22