Teil eines Werkes 
4. Bd. (1854)
Entstehung
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die Inſulaner doch noch immer, trotz ſeinem dagegen ankämpfen nannten— nieder.

Mitonare ſaß vor ſeiner Thür, noch behäbiger und runder ausſehend vielleicht wie vor neun Jahren 3 ganz auch wieder in ſeiner zwar heidniſchen, aber jedenfalls bequemen und natürlichen Tracht, hatte er nur den weiten luftigen Pareu um die breiten Hüf⸗ ten geſchlagen, und mit einem breitrundigen Strohhut auf dem Kopf— dem einzigen, das er von der frem— den Mode beibehalten— trug er den Oberkörper nackt, auf dem die blauen zierlichen Linien der früheren Tattowirungen ſcharf und deutlich hervortraten. Ziem⸗ lich gleichgültig hatte er auch wohl bis jetzt die Schritte der Nahenden gehört, als ſein Blick auf die ihm verhaßte Europäiſche Tracht des Fremden fiel, und er ſchon ſtaunend und überraſcht aufſchaute über ſolch ungewohnten und auch wohl unwillkommenen Beſuch. Wie er aber die Gruppe erkannte, ſein Pflegekind im Arm des fremden Mannes, da durch⸗ blitzte ihn auch im Nu die Wahrheit des Ganzen.

„Der Wi Wil“ rief er, von ſeinem Stuhle auf⸗ ſpringend und dem Fremden faſt wie unwillkürlich die Arme entgegenſtreckend, dann aber, als ob er ſich plötzlich beſann, ließ er ſie wieder ſinken, fiel auf ſei⸗ nen Stuhl zurück und ſtarrte, die Hände auf ſei⸗ nen Knieen gefaltet, mit erſtaunten Blicken auf den

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