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„Sadie—*
„Bſt— bſt— jetzt noch nicht“ flüſterte die Frau —„Du haſt wirklich Atiu nicht ganz vergeſſen, und biſt wiedergekommen— nur ein wenig ſpät— ein wenig zu ſpät; und Dein Haar iſt ſo dünn und grau geworden, Wi Wi, in der kurzen Zeit“ fuhr ſie, plötz⸗ lich ſtehn bleibend und einen Schritt von ihm zurück⸗ tretend fort,„und was für Furchen Dir das böſe Gewiſſen in Stirn und Wangen gegraben.— Hm, hm, hm“ ſetzte ſie kopfſchüttelnd hinzu—„das war doch eine trübe Zeit für Alle— und hab ich es Euch nicht vorher geſagt?“
„Zu ſpät, Aia?“ rief René mit zitternder Stimme —„ſagteſt Du zu ſpät?“
„Bſt, bſt“ wiederholte aber die Frau, und ſchritt auf's Neue raſch voran—„kannſt es jetzt auf ein⸗ mal nicht erwarten, und haſt Dich die langen Jahre nicht um ſie bekümmert? Du kommſt zeitig genug dorthin, Wi Wi.“
Sie ſprach von jetzt an kein Wort mehr, und den
Hügelhang hinan ſprang ſie mit flüchtigen Sätzen,
daß ihr René kaum zu folgen vermochte, bis ſie plötz⸗ lich oben ſich wandte, und den Ferani erwartend zur Seite trat. Aber Renè folgte ihr nur langſam nach; — jeder Schritt, jeder Fußbreit hier, traf ihn wie
ſcharfer Meſſerſtich in's Herz, denn ſo gepflegt, als 21*. *
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