ſagen, Manches ich ihr— ich hoffe doch Sie werden mich verſtehen.“
„Renèé“ bat die Frau mit leiſer flehender Stimme.
„Ei beim Teufel“ zürnte aber der junge Mann mit dem Fuß ſtampfend—„der Herr hier weiß wie wir zuſammen ſtehn und ſollte es vermeiden Scenen zu erneun, die nur für beide Theile unangenehm ſein können. Ich bedarf ſeiner Einmiſchung in meine Angelegenheiten nicht— ich verlange ſie nicht und, beim Himmel, ich will ſie nicht dulden.“
„Herr Delavigne— Sie trotzen auf die Macht die Ihre Landsleute in dieſem Augenblick gerade hier beſitzen“ rief der Geiſtliche aber jetzt auch gereizt.
„Ich trotze auf die Macht die mir mein Hausrecht giebt“ rief aber der junge Mann.
„Ich glaubte Sie mir zum Dank verpflichtet zu ſehn“ ſagte der Miſſionair da, der ſeine ganze Ruhe wieder gewonnen—„und bedaure, mich geirrt zu
haben.“
„Er hat es ſo gut gemeint, René“ bat die Frau.
„Die Minuten verfliegen“ rief aber der junge Mann,„und wenige nur ſind noch die unſeren— in kurzer Zeit kann das Boot hier ſein, Sadie, das Dich mir entführt.“
„Ich ſehe wie es ſteht“ ſagte der Miſſionair ernſt und faſt traurig—„Gottes Wort wird überflüſſig


