murmelte er dabei vor ſich hin, indem er zuletzt un⸗ geduldig werdend am Strande auf und ab ging, und durch die raſche Bewegung ſeinen Unmuth zu be⸗ ſchwichtigen ſuchte,„ein Selbſtvertrauen das in's
Graue geht; und mit dem frommen Geſicht tritt mir
der Menſch da keck und ſalbungsvoll entgegen, und thut wahrhaftig nicht als ob er ſich ſchämen müſſe mir in's Auge zu ſehn, nein, als ob er mir verziehen hätte, Alles was ich ihm gethan und an ihm ver⸗ ſchuldet. Hahahaha, es iſt wahrhaftig zum Todt⸗ ſchießen ſolche Fragezeichen der Schöpfung unter uns herumlaufen und ganz beſcheiden ſich die Krone des Menſchengeſchlechts aufſetzen zu ſehn. Es gehört aber Geduld dazu, und verdenken kann ich's meinen Landsleuten gerade nicht, wenn ſie die in dieſen Ta⸗ gen einmal darüber verlieren und mit Kanonenkugeln hinein donnern in den Kram. Und wer leidet nach⸗ her darunter? ſicher nicht dieſe Schleicher, die ſich wohlweislich einzudrücken verſtehn und mit einem frommen dankbaren Blick nach oben Nachbars Haus darüber zu Grunde gehn ſehn— hol ſie Alle der Henker.— Und wo er nur bleibt?“— ſetzte er dann nach einer Pauſe, mit einem ungeduldigen finſteren Blick nach ſeiner Thür hinzu—„es gehört bei Gott die Geduld eines Heiligen dazu, mit dieſen— Heiligen fertig zu werden.“.


