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Mr. Rowe mochte aber wohl ahnen, ja er wußte das ſogar ganz genau, wie gern ihn der Franzoſe bei ſich ſah, hielt es aber für unumgänglich nothwendig, ſeinen Halt an das Herz und die Religion der Frau nicht ganz aufzugeben, und hatte ſchon lange und unge⸗ duldig eine Gelegenheit geſucht, mit dem ihm, nicht gerade zum Dank verpflichteten Katholiken wieder auf etwas freundſchaftlichere Weiſe anzuknüpfen; jeden⸗ falls aber eine Entſchuldigung zu finden ſein Haus in ſeiner Gegenwart zu beſuchen, um dann weiter zu bauen auf dem gewonnenen Vortheil. Der Zeit⸗ punkt war ein Abſchied von Tahiti, wie er ſich viel⸗ leicht nicht wieder bot, und der Erfolg bewies daß er recht gehabt; misbrauchen durfte er das aber auch nicht, wenn er den errungenen Vortheil nicht wieder
werlieren wollte, und deshalb das Gebet vielleicht
raſcher beendend, als er es unter anderen Umſtänden
gethan haben würde, erhob er ſich wieder, ſtäubte ſich die Knie ab, küßte Sadie inbrünſtig auf die Stirn, legte ſeine Hände einen Augenblick auf ihr Haupt und führte ſie dann wieder mit einem freudigen Blick nach oben dem Gatten zu, der ihnen ſchon an der Thür entgegen kam, Sadiens Arm erfaßte und in den Seinen zog, und dann den Geiſtlichen anſah, als ob er ſeiner Entfernung nicht das mindeſte in den Weg zu legen wünſche.


