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„Nicht Zufall, mein Bruder, oder ein Irrthum gar, hat mich auf Deine Schwelle geführt“ erwie⸗ derte Bruder Rowe jetzt der etwas froſtigen Anrede des Katholiken,„aber Du und die Gattin die Du Dir erwählt, Ihr Beide ſteht an einem Abſchnitt Eures Lebens, an dem Euch das fromme Wort eines Mannes, der es gut und redlich mit Euch meint, nicht fehlen ſollte.“
„Herr Rowe ich dächte daß Sie mir davon den Beweis gegeben“ unterbrach ihn raſch René, der ſich nicht helfen konnte dem Gedächtniß des Geiſtlichen
mmit früherer Zeit zu Hülfe zu kommen, ihn vielleicht
in Verlegenheit zu bringen; darin aber hatte er ſich bei dem frommen Mann geirrt.
„Laſſet die Zeit die hinter uns liegt und hebet Euer Auge zu Gott und Seinen Werken“ ſagte er ernſt und feierlich, aber keineswegs erzürnt über die finſtere Nahnung des jungen Mannes.„Was ich gethan und wie ich gehandelt liegt offen vor Gott; Er nur prüfet die Herzen und Nieren, und ſiehe da, vor Seinem Auge iſt kein Verbergen noch Hehl. Seine Wege ſind aber wunderbar, und Er führet Alles zum Beſten hinaus, und Ihm deshalb ſei Ehre und Preis in der Höhe; unſere Herzen ſollen da nicht hoch⸗ müthig ſelber richten wollen.“
NRene wollte reden, aber der leiſe Druck von


