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3. Bd. (1854)
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haßten Platz es iſt die Furcht, die kaum gefühlte Scheu der Zukunft gegenüber.

Und wie viel ſtärker muß das Gefühl da ſein, wo ſich das Herz noch mit allen Faſern an die Erin⸗ nerung lieber Plätze klammert, und nicht loslaſſen will und mag, der erſten Forderung; was uns da fern liegt ſtößt uns noch zurück, und das Gewohnte, dem ſich das Herz ja ſo gern zu eigen giebt, wahrt und behauptet ſeinen alten Raum.

In ernſtem Schweigen blieb René ſtehn, als er den freien offenen Platz erreicht, von dem aus er die kleine friedliche Heimath, die er ſeit Jahren nun ſein eigen genannt, überſchauen konnte, und trübe ſchmerz⸗ liche Gedanken waren es, die ihm das Hirn durch⸗ zuckten. Manches Andere geſellte ſich noch dazu er war gealtert ſeit er ſich einſt hier angebaut, geal⸗ tert an Leib und Seele und mehr noch an Seele wie an Leib. Und hatte ſich Alles das erfüllt was er hier einſt gehofft? war das Wahrheit gewor⸗ den, was ihm die Phantaſie in ſeinem leichten Herz da vorgemalt mit bunten blitzenden, ſchimmernden Farben? bot ihm die Zukunft noch, was ſie ihm einſt in ſchöner Zeit verſprochen? doch fort, fort mit den Gedanken, die ihm die dunklen Zweifel durch die Seele jagten, fort ſein Leben lag vorgezeichnet mit klarer Schrift für ihn gab es kein Abweichen