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„Ehrwürdiger Herr“ bat Sadie.
„Es ſchmerzt mich“ fuhr der Geiſtliche mit faſt weicher Stimme fort„es ſchmerzt mich tief Dir weh thun zu müſſen, Prudentia, denn ich habe Dich lieb gehabt, ſchon als kleines Kind, und Dein Wachſen und Gedeihen in ſo Gott wohlgefälliger Weiſe mit inniger Freude angeſehen. Ich hielt es damals für meine Pflicht Dir entgegenzutreten als Du den erſten Fehltritt thun wollteſt— der Herr hat es anders ge⸗ lenkt, Sein Name ſei geprieſen.— Aber nur eine Prüfung wollte er Dir auflegen, ob Du, das Kind dieſer Inſeln, die Du die Herrlichkeit Seines Namens von Seinen Dienern ſelber gehört, und ſorgfältig auf⸗ gezogen warſt, Sein Wort weiter zu verbreiten auf dieſen Inſeln, auch beſtehen würdeſt auf dem rauhen Pfad des Lebens, wenn keine treue und ſichere Hand Dich mehr führte und leitete auf Seinen Wegen zu wandeln. Alle, alle dieſe Hoffnungen ſind dahin geſtoben, wie Spreu im Winde— der erſte Lufthauch der Luſt, der Verführung, und Jahrelange Arbeit und Müh ſchwand dahin, als ob es ein Nichts geweſen wäre, ein todtes Blatt im Herbſtſturm, das dem Meere der Vernichtung entgegenweht. Und noch— jetzt noch iſt es Zeit Dich zurückzuhalten, jetzt noch iſt Rettung nicht unmöglich, wenn Du die mahnende Freundesſtimme— die Stimme Gottes hören wollteſt,
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