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Schadenfreude des Häuptlings Zorn auf Leute hatte ausſtrömen ſehn, die ihm bis dahin viel zu mächtig geſchienen es auch nur für möglich zu halten; aber die Königin winkte und er mußte gehorchen.
„Ei wenn Pomare denn mit Willen blind iſt,“ rief der Häuptling trotzig,„mags drum ſein; was kümmerts mich! So nimm denn Deine Antwort: Weil wir die Löſung unſerer Wirren mit den Feranis denen überlaſſen wollten die ſie herbeigeführt— den Miſſionairen; von denen aber im Stich gelaſſen, denn ſie leugneten bei dem Fortſchicken der Römiſchen Prieſter auch nur im mindeſten betheiligt geweſen zu ſein, und von dem Franken bedrängt, ja in ihm ſelber vielleicht einſt eine Stütze ſehend in ſchwererer Zeit gegen ſolche heimliche Feinde, ſchrieb ich meinen Namen unter das Papier— biſt Du zufrieden nun?“
„Und Du Utami?“
„Tati hat den Grund genannt,“ entgegnete der allgemein geliebte Richter, und einzelne Stimmen des Beifalls wurden ſchüchtern laut.
Und Paraita? und Hitoti?
„Utami und Tati hatten unterſchrieben,“ nahm hier der vorſichtige Paraita das Wort,„wir hielten's nicht der Mühe werth da lang darüber nachzudenken; Utami denkt allein für Viele.“


