Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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ſeinen eigenen Fehlern warnte, ſchloß er ſich feſter und inniger an mich an. Ich glaubte glücklich zu ſein. In dieſer Zeit beſuchte ein junger Ire, mit dem Eduard durch meine Vermittelung in Ge⸗ ſchäftsverbindung getreten war, die Hohburg'ſche Familie. Mit ſeinem erſten Erſcheinen wich der Frieden des Hauſes von der Schwelle. Er war jung, ſchön und reich, und es zeigte ſich bald, daß ihn Mariens Reize nicht gleichgültig gelaſſen hat⸗ ten. Trotzdem daß er dabei erfuhr, wie nahe ich ſelber der Familie ſtand— wie viel näher ich ihr in kürzeſter Zeit zu ſtehen hoffte, hielt er um ihre Hand an und— wurde abgewieſen. Eduard hatte es ihm vorhergeſagt, und Alles gethan, was in ſeinen Kräften ſtand, um ihn von einem ſol⸗ chen Antrage abzuhalten. Jetzt ſuchte er ihn zu tröſten und war häufiger als je in ſeiner Geſell⸗ ſchaft. Tage vergingen darüber und O'Rourke, wie der Ire hieß, ſchien keinen Groll mehr wegen des Vergangenen zu hegen. Eduard lud uns mit mehreren anderen Freunden eines Abends ein. Es ſollte ein Verſöhnungsfeſt ſein.— Es wurde viel getrunken— wir waren Alle erhitzt und auf⸗ geregt, aber mit O'Rourke beſonders ging Wirkung des hitzigen Trankes eine böſe, volle Veränderung vor. Trotz Allem, thun konnten, ihn daran zu verhindenz