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„Da kommt Papa zurück,“ rief die Kleine plötzlich, die vor die Thür geſprungen war, nach dem Vater auszuſchauen. Raſch war ihr die Mutter gefolgt, aber ein einziger Blick, den ſie die Straße hinabwarf, zeigte ihr, daß es nicht der Erwartete, ſondern ein Fremder ſei.
„Noch nicht, Lieschen,“ ſagte ſie freundlich,„er könnte jetzt auch noch nicht wieder zurück ſein, denn der Weg iſt weit, und der arme Papa iſt noch ſchwach und krank vom langen Marſchiren.“
„Und darf ich ihm entgegengehen, und tragen, was er uns bringt?“ frug die Kleine.
„Warte noch, mein Kind,“ beruhigte ſie die Mutter,„wenn wir ihn kommen ſehen, wollen wir ihm Beide entgegengehen.“
Die Frau zog ſich dabei, als der Wanderer näher kam, in das Haus zurück, um ihn vorbei⸗ zulaſſen. Dieſer aber blieb, unfern der Thür, mitten auf der Straße ſtehen, und es war faſt, als ob er hier in der Gegend irgend etwas ſuche.
Wieder und wieder fielen ſeine Blicke dabei auf
das kleine Haus, bis er endlich zu einem feſten
Entſchluß zu kommen ſchien, und mit raſchen
Schritten auf die nur angelehnte Hausthür zuging. Die Frau, die jedenfalls im Anfang glaubte,
daß es irgend ein Fremder ſei, der ſeinen Weg
zwiſchen den zahlreichen Fenzen und Büſchen ver⸗ 4


