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nahm den Brief wieder an ſich, betra Schriftzüge, die er nicht Stande gewech. zu entziffern, noch einmal mi leuchtenden faltete den Brief dann wieder zuſamme ſagte, Pick die Hand reichend und h drückend:
„Ich danke Ihnen tauſendmal. Sie h mir heute eine große Freude gemacht und— wiſſen Sie was— ich— ich möchte heute Nich mehr arbeiten und den Tag ordentlich feiern— wie einen Sonntag— iſt es doch der wichtigſte meines Lebens. Machen Sie mir deshalb die Freude und eſſen Sie heute Mittag mit mir.“
„Aber, lieber Helling,“ ſagte von Pick, wirk⸗ lich verlegen.
„Ich möchte gern heute eine Flaſche Wein
trinken,“ fuhr der junge Handwerker, wärmer werdend, fort— recht guten Wein— oder auch zwei— ich muß mir überdies auf morgen Abend Courage trinken,“ ſetzte er gutmüthig lä⸗ chelnd hinzu—„und allein ſchmeckt ſo was nicht. Ich muß Jemanden dabei haben, gegen den ich mich ausſprechen kann, und der dabei zu⸗ gleich begreift, weshalb ich ſo glücklich bin— wollen Sie heut' Mittag mein Gaſt ſein?“ „Und warum nicht?“ lächelte von Pick, der
ſich grundſätzlich nie eine Gelegenheit entgehen


