— 261—
Seite ſoll es wahrlich nicht fehlen, ſo ſteht mir in nächſter Zeit ein vortheilhaftes Avance⸗ ment bevor, das mich nicht allein pecuniär unab⸗ hängig ſtellt, ſondern mir auch erlaubt, mit weni⸗ gen Unterbrechungen, meinen bleibenden Wohnſitz in einer Stadt— in Sydney— zu nehmen.— Werden Sie dann mein Weib— vertrauen Sie mir das Glück, den Frieden Ihrer Zukunft, und ſeien Sie verſichert, daß Sie es in keines Andern Hände legen könnten, der es treuer, der es red⸗ licher mit Ihnen meint. Ich bin nicht von gro⸗ ßer Herkunft,“ fuhr er mit treuherziger, offener Stimme fort,„was ich bin— was ich habe, ver⸗ dank' ich mir ſelber und meinem Fleiß. Werfen Sie in die Wagſchale noch meine innige heiße Liebe für Sie, und laſſen Sie mich wenigſtens hoffen, daß ich, wenn ich zu Ihnen zurückkehre, einen freundlichen Willkommen erwarten darf.— Ich habe Sie überraſcht,“ ſetzte er, ehe ſie etwas erwiedern konnte, hinzu,„mein kühner Antrag kam Ihnen zu unerwartet.— Sie verlangen Zeit — Sie wollen ſich bedenken.— Zürnen Sie mir auch nicht der Haſt wegen, mit der ich meinen Antrag jetzt betrieben.— Bedenken Sie, daß mich ſelber die mir ſo karg zugemeſſene Zeit dazu ge⸗ drängt, und geſtatten Sie mir, morgen früh das Ja oder Nein von Ihren Lippen zu hören.“


