Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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Arm zu ſtählen und die Kugel zu lenken, exſchoß er den Verräther, während dieſer jubelnd nach vollbrachter Schand⸗ that es noch wagte, mit freiem, offenen Blick gen Himmel zu ſchauen. Nicht ſchuldig? hoho, ich bin ſchuldig, ich bin

der Mörder, ich erſchoß den Verräther, und wieder würde ich ihn vernichten, könnte er ſein verhaßtes Antlitz noch ein⸗ mal auf dieſer Erde zeigen!“

„Jetzt Gentlemen, verurtheilen Sie mich, wenn Sie dürfen— jetzt führt mich zum Tode, wenn Ihr es vor dem Allgerechten da oben verantworten zu können glaubt.“

„Hiermit ſchließe ich meine Vertheidigung, an dieß ſetze ich Ehre und Leben. Er entehrte meine Schweſter, und er ſtarb.“

„Oh, wie das Jubelgeſchrei durch die Hallen tönte: „nicht ſchuldig!“ ich war frei.

Während dieſem wilden Selbſtgeſpräch zog Byrnewood den ſchweren Vorhang zurück, und ein lebensgroßes Bild wurde ſichtbar. Es war das Gemälde von Guſtav Lorrimer, die Copie eines früher für ihn ſelbſt gefertigten Portraits. Zufällig hatte Byrnewood dieſes Bild in der Werkſtätte eines berühmten Künſtlers geſehen und angekauft. Da war daſſelbe männlich ſchöne, kecktrotzige Geſicht, daſſelbe dun⸗ kele Auge, die gekräuſelte Lippe mit dem kleinen Schnurr⸗ bart, die wallenden, braunen Locken. Hier, in dem freund⸗ lichen Sonnenlicht glänzte das Bild, und ſtrahlte in friſcher, lebendiger Farbenpracht, während der ſchöne Gus Lorrimer

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