Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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„ich habe aber ein kleines Boot gleich hier unten liegen, das Euch in gar keiner Zeit hinüberbrächte.“

„Schnell! hier iſt ein Dollar!“ rief Lorrimer—„und rudert Ihr uns hinüber, daß wir den New⸗Yorker Zug noch treffen, ſo ſollen's fünfe werden.“

Wenige Minuten vergingen, bis Petriken und der Fi⸗ ſcher im Boote ſaßen, während Lorrimer noch einen Augen⸗ blick am Werfte ſtehen blieb.

„Weihnachts⸗Abend!“ murmelte er dabei, und ſein Auge glühte von einem eigenen, wunderlichen Feuer— „Weihnachts⸗Abend— ſo lebe denn wohl, Quäkerſtadt, lebe wohl für manchen, manchen Tag— wer weiß, wann wir uns wiederſehen.“—

Er ſprang in das Boot, und ſetzte ſich in den Stern, oder das Hintertheil deſſelben, neben Petriken.

„Nun paſſen Sie auf, Gentlemen, wie bald wir drü⸗ ben ſein werden;“ rief der alte Fiſcher mit fröhlichem La⸗ chen, und war im Begriff vom ufer abzuſtoßen, als er von zwei anderen Männern angerufen wurde, deren Näherkom⸗ men Petriken ſchon ſeit einigen Minuten mit beſonderer Aufmerkſamkeit beobachtet hatte. Der Eine von ihnen war ein hoher, etwas ſchmächtig gebauter Quäker, deſſen breit⸗ rändiger Hut ſein Angeſicht ziemlich verdeckte. Er trug die braune, dieſer Sekte eigenthümliche Kleidung, Oberrock, Weſte und Beinkleider, nebſt Ueberzieher, Alles von dem⸗ ſelben, einfarbig ehrwürdigen Stoff. Der Andere hatte eine