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und die fahlen Augäpfel ſtarrten hinauf zur Decke, aber es war nicht der„Gegenſtand“, den Ravoni und ſeine Schüler erwartet hatten.
Von Kopf bis zu Füßen, über den Körper und jedes einzelne Glied, war Alles ein— ein ſchreckliches, ſchauder⸗ haftes Geſchwür— ein einziger, blutender Schorf. Ge⸗ ſichtszüge ließen ſich an dem Haupt nicht mehr erkennen, Stirn, Lippen und Wangen waren ineinander gefreſſen, die Augäpfel ſtarrten blutunterlaufen empor; der Mund glich einer modernden Höhle, und ſelbſt das Haar erfüllte Eiter und Verweſung. Es war der Leichnam eines an jener fürchterlichen Krankheit Geſtorbenen, bei deren Namen ſchon Schönheit erbleicht, und in deren Nähe ſelbſt ernſtes Wiſſen ängſtlich zuſammenſchaudert— der Leichnam eines Blatter⸗ Kranken, der jetzt, eine dunſtende Maſſe blutigen, eiternden Fleiſches, auf dem Secirtiſch vor fünfhundert lebenden, ge⸗ ſunden Weſen ausgeſtreckt lag.
Jeder Einzelne in dem ganzen, weiten Raum fühlte, als ſich das erſchreckliche Schauſpiel ſeinen Augen bot, die Gefahr, die ihn bedrohte; jeder Einzelne wußte, daß er mit einem Athemzug den Tod einſaugen konnte, der von der Leiche ausgehend, die ganze Luft erfüllte.
Ravoni ſtand bleich und ſchweigend; aber nicht minder ſtark drängte ſich ihm die Gefahr auf, in der er ſchwebte, und ſelbſt ſein ſtarkes Herz erzitterte.
Der wilde Schrei der Angſt ſchallte durch den menſchen⸗


