Ha— der alte Teufelskäfer ſchreckt zurück, und ſtarrt wild und düſter hinab in den gähnenden Raum.“
Hat der Name dieſes Platzes ſchon etwas Fürchterliches für Dich! ſträubt ſich Dir bei dem Gedanken an das, was in jener dunkelen Tiefe ruht, das wildverworrene, ſtruppige Haar empor! ſteigt kein Phantom, ſo bleich und blutig, aus jenen Schatten auf, und ſcheucht Dich zurück in grimmen, verzehrenden Wahnſinn! ſiehſt Du nicht dort die verſtüm⸗ melte Leiche, mit ihrer gebrochenen Kinnlade— mit der blutgeſchwollenen Zunge, und den aus ihren Höhlen treten⸗ den Augen!
Hoho! was kehrt Teufelskäfer ſich an die Phantome, die über ſeinen Pfad, oder an ſeiner Seite dahingleiten? Verachtet und verabſcheut von den Menſchen, die er noch nie Brüder nennen durfte, und von denen er, von ſeiner Ge⸗ burt an, als der Abſchaum alles des, was je Gottes Erde betrat, angeſehen wurde; ein wandelnder, ein athmender Fluch dieſer Erde— weshalb ſollte da der alte Teufelskäfer die Geiſterwelt fürchten, die an ſeinem einzelnen, glühenden Auge vorbei tanzte.
Hahaha, Teufelskäfer liebt die alten Gewölbe des Klo⸗ ſters— er liebt die Keller und Höhlen, er liebt das Lärmen der Bankettirenden im Zechſaal, und das wilde Jubeln der Verbrecher und Kehlabſchneider in den darunter liegenden Gewölben; er liebt das Mönchsſkelett wie einen Zwillings⸗ bruder, aber die Geiſter, die tollen tanzenden Spukgebilde


