Teil eines Werkes 
3. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

15 wandelt; ſie ſchien eine andere geworden zu ſein, und hatte all' ihre ſonſtige Heiſerkeit und Rauhheit verloren.

„Ellen!“ ſagte er nun mit leiſen, flüſternden Tönen; „Ellen— biſt Du dieß, oder iſt es Dein Geiſt?“

Mabel ſtarrte in ſtummem Entſetzen zu ihm empor, und Paſtor Pyne ſtand ärgerlich von ſeinem Sitze auf, und rief erzürnt:

„Was ſoll dieſe Unverſchämtheit bedeuten?“

„Oh Nichts,“ erwiederte Teufelskäfer mit ſeiner ge⸗ wöhnlichen, grunzenden Stimme;„das Mädchen hier ſah nur Jemandem ähnlich, die ich früher kannte, das iſt Alles.“

Und er ſchritt ſchnell nach der Thür.

„Teufelskäfer!“ flüſterte Bruder Pyne, als er den Davoneilenden vor der Thüre wieder einholte;„ſind die Tropfen in dem Kaffee!“

„Ja ja Paſtor,“ brummte der Pförtner, mit der Hand auf der Klinke.

„Schön, ſchön, Alles recht dann— und Teufelskäfer Ihr ſeid ſo gut, und ſchließt die Thür hinter Euch, nicht wahr! Ihr verſteht mich doch? ich will auch nicht gern ge⸗ ſtört ſein— und— noch Eins— wenn Ihr etwa Jeman⸗ den ſolltet rufen hören— Ihr braucht Euch nicht daran zu kehren.“

„Oh— ich brauche nicht! ſo?“ echote Teufelskäfer mit einem Ausdruck in ſeinen Zügen, den der Paſtor früher noch nie in ihnen bemerkt hatte.—„Nun, Bruder Pyne, ich

*