Teil eines Werkes 
3. Bd. (1851)
Entstehung
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14 um den Hals,“ murmelte er indeſſen leiſe vor ſich hin,„da werden wir die Tropfen gar nicht gebrauchen— Vater— weiter gar Nichts! ſollt' ich denn nur recht gehört haben?“

Teufelskäfer hatte ſeine Geſchäfte beſorgt und wollte ſich zurückziehen; ſchon ſtand er auf der Schwelle, als er ſich noch einmal umdrehte, und hier gerade dem auf ihm haf⸗ tenden Blicke der Jungfrau begegnete, deren Antlitz von der Lampe voll beſchienen ward. Hätte er eine Todeswunde erhalten, ſo wäre er nicht ſchneller und erſchreckter empor⸗ gefahren. Der Blechteller, den er in der Hand hielt, fiel klappernd zu Boden— wie ſeinen Sinnen nicht trauend, ſtrich er ſich verwundert die ſtruppigen Haare aus der Stirn,

und mit wenigen Schritten ſtand er wieder neben dem Tiſch.

Nie im Leben war Teufelskäfer aber auch ſo fürchterlich bewegt geweſen— ſein Antlitz überdeckte Leichenbläſſe, und ſein einzelnes Auge ſchien, weit aufgeriſſen im höchſten Schreck und Erſtaunen, aus ſeiner Höhle ſpringen zu wol⸗ len. Ein oder zweimal verſuchte er zu ſprechen, aber die unzuſammenhängenden Worte erſtarben ihm im Munde.

„Hallo Bruder, was iſt Euch?“ frug Paſtor Pyne, den Pförtner mit unverſtelltem Erſtaunen anſtarrend,„kriegt Ihr Krämpfe!“

Teufelskäfer näherte ſich langſam dem Paſtor, dann ſtreckte er ſeinen Arm aus, und legte ſeine Hand leiſe auf die Schulter des Mädchens; ſelbſt ſeine Stimme klang wie ver⸗