Teil eines Werkes 
3. Bd. (1851)
Entstehung
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Bruder Pyne rückte ſich einen Stuhl zum Feuer, und ſetzte ſich neben ſeiner Tochter nieder.

„Und DOu glaubſt, Vater, daß es wirklich ein Traum war!“ flüſterte das Mädchen, während ſich ein freudiges Erröthen über ihre Züge ſtahl.

„Gewiß Mabel, gewiß,“ ſagte Bruder Pyne ſchnell; „was ſollte es denn auch anderes geweſen ſein; komm, gieb mir Deine Hand und ſei wieder ein gutes, braves, ver⸗ nünftiges Kind.“

Mabel reichte ihm ſchüchtern ihre Hand; als ſie aber den warmen Gegendruck von der des Vaters fühlte, rann ihr wieder derſelbe, ängſtliche Schauder durch Mark und Bein; ſie fuhr zurück, als ob ſie von einer Schlange geſtochen wäret

„Ach Vater,“ murmelte ſie;—„jene Nacht— jene Nacht, in der ich aus Deinem Hauſe floh— war das Alles ein Traum!“

„Sicherlich war es nur ein Traum, mein liebes Kind, und ein recht, recht böſer,“ ſagte der ehrw. Dr. Pyne, wäh⸗ rend er der Tochter Hand wieder ergriff.

„Und kamſt Du nicht in meine Kammer!— warſt Du es nicht, der— o Amächtiger, ich glaube ich würde wahn⸗ ſinnig, wollte ich jene Scene mit Worten ſchildern.“

„Bah— bah“ ſagte der Doktor wohlwollend, indem er ihre Hand leiſe mit der ſeinigen liebkoſte,„bin ich Dir

nicht immer ein treuer Vater geweſen? habe ich dieß Haus 2*