Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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des blutſtrömenden Fluſſes ſtände, der höher und höher ſtei⸗ gend, ihn zu verſchlingen und fortzureißen drohte.

Marie Arlington kauerte in halb knieender Stellung neben ihrem Bruder, und hatte in ſtummem Beben und Staunen, ihre Blicke auf das Wahnſinn durchzuckte Antlitz des Verführers gerichtet, während am Eingang des nächſten Zimmers, Teufelskäfer ſichtbar wurde, wie er in grimmer Freude über die Scene, ſeine beiden herkuliſchen Helfershelfer herbeiwinkte, ſich ihrer Beute zu verſichern.

Das Schweigen dauerte aber nur einige Secunden,

denn Byrnewood bog ſich zum Sprung zurück, und wäh⸗

rend Lorrimer aufs Neue von dem finſteren Geiſt erfaßt, ausrief:„Laß mich los— laß mich los— ich will nicht ſterben— ich trotze Dir—“ ſchrie ihm der Bruder des ge⸗ fallenen Opfers mit donnernder Stimme entgegen:

„Die Stunde Deines Todes iſt gekommen— Deine eigene Schuld malt Dir den blutigen Strom— ſtirb von der Hand Deines Rächers— ſtirb!“

Er ſprang vorwärts, und Marie ſtieß einen Schrei der Verzweiflung aus— er ſprang vorwärts und ſeine Feuer ſprühenden Augen, ſeine gierig ausgeſpreizten Finger, zeug⸗ ten von der Größe ſeiner Wuth; aber während er ſich vom Boden hob, während im nächſten Augenblick der Verräther hülflos in ſeinem Griffe geweſen wäre, ſchallte dicht hinter ihm des Teufelskäfers höhniſches Lachen, und in der näch⸗