Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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krampfhaft die Falten des Vorhangs in der Hand, unter dieſem geſtanden und den Worten ſeines Feindes gelauſcht— da gewann jene wilde— entſetzliche Begeiſterung bei ihm die Oberhand— er ſtreckte, wie auf ein vor ihm ausgebrei⸗ tetes Bild deutend, den Arm nach vorn, und ſagte mit tie⸗ fer— klangloſer Stimme:

„Dort— dort dehnt ſich ein weiter Fluß vor mir aus — ſeine ſchimmernden Wogen ſind mit den letzten rothen Strahlen der untergehenden Winterſonne übergoſſen— ſie arbeiten gegen die breiten Werfte einer volkreichen Stadt an— weit dort hinten ſind Thürme und Dächer— alle— alle erglühend im Schimmer jener letzten Sonnenſtrahlen. Aber ha— die Wellen werden Blut— Blut— Blut— Alles roth— der Himmel flammt— dunkele Wolken wäl⸗ zen ſich vorüber— alle in Blut getränkt— fort— vorbei — Alles— Alles in Blut.“

„Und dort— dort iſt der Tod— ich ſehe ihn, wie er im Winkel liegt und höhniſch mir entgegenlächelt, er wartet auf mich— dort unten am ufer des Fluſſes, und hinunter muß ich— eine unſichtbare Hand ſtößt mich weiter— wei⸗ ter— weiter.“

„Ha— welch ein herrlicher Tod! drüben die Stadt, die fröhliche, muntere, alte Stadt und die Wellen, die bluti⸗ gen ſteigen höher und immer höher, ha! Hinauf mit Euch, hinauf gegen den blutigen Himmel. Da— da ſpült und