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Hand, reich mit koſtbaren Ringen bedeckt und preßte die Alabaſter⸗Haut des ſchönen Weibes.
Es war ein eigener Anblick für einen Mann, deſſen ganze Freude und Seeligkeit dieſer Welt, deſſen ganzer Friede, in dieſes Weibes Bruſt verſchloſſen gelegen hatte, und dennoch, dennoch ſtand Livingſtone ruhig und ſchweigend und ſtarrte nieder auf die halb von ſeiner Gattin Locken überſchattete Hand.
Eine nur unbedeutende Bewegung der Laterne warf auch den Lichtſtrahl über den andern Theil des Bettes, und dort lag, tiefe Ruhe in den dunklen, ſonngebräunten Zü⸗ gen, ein ſchlafender Mann, deſſen langes dunkles Haar ſich mit den Locken der Geliebten miſchte.
Sie ſchlummerten zuſammen, ſchlummerten in ihrer Schande, und der Rächer ſtarrte nieder auf ihr Antlitz, wäh⸗ rend ihre Herzen ahnungslos ſelbſt noch unter dem über ihnen gezückten Stahl, ſchlugen.
„Weib— Dein Schlaf ſoll lang und ſchwer ſein,“ und als er die Worte leiſe und durch die feſt zuſammengebiſſenen Zähne hervormurmelte, hob er in ſchneller, entſchloſſener Bewegung den Stahl, und ſenkte die Spitze langſam und ſicher nieder auf den wogenden Buſen ſeiner Gattin; ſo nahe — ſo dicht, daß ein etwas ſtärkerer Herzſchlag, ein tieferer
Athemzug, die ſammetne Haut der ſcharfen Schneide müßte entgegengetrieben haben— Da flüſterte das verbrecheriſche Weib leiſe in ihrem Schlafe:


