Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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„Die Falle— die Flaſche— die Kohlen, für den Bru⸗ der— hihihi— und für die Schweſter— hahaha— der hübſche Teufelskäfer— der beſorgt das.— Bigail hat Nichts geſehen— o gar Nichts— Gott bewahre— huhu — da iſt Holzkohle Nichts dagegen.“

Er verſchwand, und das Roſenzimmer lag in Nacht und Dunkelheit.

Dunkelheit! da war ein Kampf— ein Schrei— ein Gebet.— Dunkelheit. Ein Fluch und ein Stöhnen, das ſich miſchte.— Dunkelheit. Ein wilder Schrei um Erbar⸗ men— ein Name, in wahnſinniger Verzweiflung gerufen. Dunkelheit— wieder Kampf und wildes Fluchen— und dann lag Nacht und Stille, wie die des Grabes, auf dem Verbrechen der Quäkerſtadt.

In irgend einem alten Buch von geheimnißvollen Mär⸗ chen und Legenden, die, das Schreckliche mit dem Roman⸗ tiſchen vermiſchend, zugleich ihre Bedeutung, ihren tiefen Sinn haben, las ich eine abenteuerliche Sage.

Oben im blauen Aether— weit, weit über der Erde mit ihren Sünden und Sorgen, erhaben, hängt eine un ge⸗ heuere Glocke— ſterblichen Augen verborgen, und nur von Engelhänden geläutet, wenn eine Todſünde auf Erden be⸗ gangen.

Dann aber, wie die letzte Poſaune des Gerichts, kün⸗ den die ſchmetternden, gewaltigen Töne des Erzes dem Ver⸗ brecher, daß er ein Ausgeſtoßener iſt von Gottes Gnade,