Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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14 ein kurzes ſpaniſches Solo gegen den Abſtreicher der näch⸗

ſten Thüre zu, zu tanzen, ging aus dieſem auf eine etwas

unerwartete Art in die Cachuca über, und hielt plötzlich, mitten

in einem Pas ein, dehnte ſich zu ſeiner vollen Größe empor

und ſchaute höchſt ernſt und aufmerkſam zu der glänzenden

vollen Mondesſcheibe empor, deren reines, ſilbernes Licht

ſeinen ſchönen, wenn auch blaſſen von ſchwarzen Locken um⸗

wogten Zügen eine wunderbare Ruhe und Heiterkeit verlieh.

Seine Augen leuchteten aber von einer eigenthümlichen Gluth, und auf einmal, den Zeigefinger der rechten Hand nachden⸗ kend an die Naſe bringend, trat er langſam zu einem ſtei⸗ nernen Treppenſtein zurück, ließ ſich auf dieſem nieder und ſagte, ſeine Blicke noch immer nicht von dem ſtrahlenden Nachtgeſtirne wendend:

„Miller, der Prophet, hat Recht— die Welt— ſieh nur ein Menſch an wie der Stein wackelt— die Welt naht ſich ihrem Ende— das i*ſt ſicher!— Dort oben ſtehn zwei Monde— ſo gewiß wie irgend, etwas am Himmel.“

Die Gruppe würde einem Maler ein herrliches Bild geliefert haben. Auf dem ſteinernen Sitz die edle Geſtalt des jungen Byrnewood, den Mantel halb von den Achſeln zu⸗ rückgeworfen, den enganſchließenden, ſchwarzen Frack da⸗ gegen feſt zugeknöpft über der aeiten kräftigen Bruſt und um die ſchlanke, faſt mädchenhafte Hüfte; die Lippen freilich von der Wirkung des Weines zuſammengepreßt und farbe⸗

los, das ganze Antlitz aber mit einem ſo edlen, männlich⸗